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Haben Orchester eine Zukunft?

Der grosse Innovator Haydn hat den Grundstein für das Sinfonieorchester gelegt, der lernbegierige Mozart hat es mit seinen einmaligen Werken fortgeführt. Der monumentale Beethoven legte das endgültige Fundament für die klassische Sinfonie schlechthin von dem das ganze musikalisch blühende 19. Jahrhundert profitierte. Berlioz, Brahms und Bruckner setzten neue Massstäbe. Die absolute Musik hielt als Gegenpol dem Gesamtkunstwerk Oper stand. Bis heute. Die französischen Klangmagiere Debussy und Ravel und in der Folge Strawinsky, Bartok und Lutoslawski (auch der üppige Strauss und der erratische Block Mahler) erweiterten die Klangwelt mit neuen Farbtönen und Rhythmik. Bis dann Ligeti 1961 mit Atmosphère das Orchester klanglich der Elektronik übergab. Der instrumentale Klang ist dem Schwirren gewichen, welches wie Elektrosound das Publikum in den aufrührerischen und wilden 60 Jahren verwirrte. 9 Minuten kurz ist das Werk – genau richtig. Ligetis Idee der Loslösung vom motivisch-thematischen Denken zur ereignislosen, konturlosen Gestalt kann weder sinnvoll verlängert noch wiederholt werden, schon gar nicht schulbildend sein. Das Fragezeichen war musikalisch gesetzt: Ist das Orchester und Instrumentale am Ende? Noch heute sind wir im Bann dieser Frage.


Weitere Fragezeichen: In einem Sinfonieorchester spielen bis zu hundert Musiker:innen in grösster Präzision zusammen und sind zu grösster Disziplin verpflichtet, angeleitet von einer einzigen Person. Die Konstellation widerspricht diametral unserer individualistischen und demokratischen Lebensweise mit favorisiert flachen Hierarchien und entstammt einer anderen Zeit. Die Folge: Hervorragend ausgebildeten und erfahrenen Orchestermusiker:innen steht ein:e Dirigent:in, der:die alles bestimmen darf und muss, vor. Die Diskrepanz ist insbesondere gross, wenn die Orchester Werke spielen, die in einer Routine abgespult werden können, ohne kaum neuen Kreativraum zu lassen. Kein Wunder haben heute viele hervorragende Klangkörper das Problem, die erforderlichen Genien zu finden. Das steht fremd in unserer Zeit, weil die Organisationsform in einem anderen Jahrhundert entstanden ist. Sind unsere Unternehmen noch geführt wie im patriarchalen 19. Jahrhundert mit einer geknechteten Arbeiterschaft?

Mit Orchestern konnte die Wirkung der überwältigenden Klangfülle erreicht werden, die die Elektronik mittlerweile schon lange überbieten kann. Dass die Klangmasse ein Bedürfnis und somit auch Ziel ist, wird offensichtlich, weil elektronisches Klanggetöse an kleinsten Konzerten und in vielen Bars zum Usus wurde - geschweige an den Massen anziehenden Rock-Pop-events. Auch die Kunst bleibt von der harten Realität der Oekonomie nicht unabhängig. Orchester sind sehr teuer. Sie verschlingen heute fast alles Geld, das in die Klassik fliesst. In kleineren Städten reicht das auch nicht mehr und die Legitimation gegenüber anderen Musizierformen, die gesellschaftlich mehr Resonanz haben, ist arg in Frage gestellt.


Kunst muss sich einen ökonomischen Freiraum schaffen und sich nach ästhetischen Kriterien richten können. Aber eine (kostenaufwändige) Kunst braucht ein Publikum. Insbesondere die Sinfonik ist die musikalische Gattung, die das erfordert. Das wussten auch die Pioniere der Orchesterliteratur. Der wendige Mozart wollte ganz bewusst dem Publikum gefallen und das Urgestein Beethoven komponierte in seinen Symphonien für das Volk, das sich küssend umarmen und die Gemeinschaft erleben sollte. In seinen Streichquartetten verfolgte er eine ganz andere Strategie mittels einer adaptierten und komplexeren Musiksprache. In der Blütezeit der klassischen vom Bildungsbürgertum getragenen Musik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, konnte sich die Sinfonik am unbelastetsten entwickeln, weil die Kunst der Komposition so angesehen war wie nie zuvor (und nachher auch nie mehr) und sich am wenigsten mit der Frage der Realisierung und um das Publikumsinteresse kümmern musste. Aber Brahms und Bruckner, wie Tschaikowski stellten den Durdreiklang mit dominantem Grundton in einer vorherrschenden Tonart noch nicht in Frage und konnten die Diatonik, wenn auch immer heftiger modulierend, bis an ihre Grenzen auskosten. Die breite Akzeptanz war diskussionslos garantiert und funktioniert ebenso noch heute. Das modernistische «il faut être absolument moderne» war noch nicht wirksam, der Thron des mit Positivismus getränkten Selbstverständnisses noch nicht angekratzt.

Währenddem die Klassiker aus Wien sich noch an eine aristokratische Schicht richteten, wurde im 19. Jahrhundert das Bildungsbürgertum zum Zielpublikum. Das stellte nur einen Teil der Öffentlichkeit dar, war aber bei weitem nicht die Masse, die heute als Ansprechperson fungiert und vom Einschaltquotismus ad absurdum geführt wird. Es mag als Verdienst der sozialen Umschichtung betrachtet werden, dass Kunst nicht mehr nur einer Elite zustehen soll, sondern der Allgemeinheit. Wir tun aber der Kunst keinen Dienst, wenn sie nicht mehr anspruchsvoll sein darf und sich nicht mehr in einem historischen Erfahrungshorizont entfalten sollte. Gut ist Kunst heute allen zugänglich – die Grundfesten der ästhetischen Äusserung (als Kunst mit einem hohen Anspruch) dürfen aber nicht über Bord geworfen werden. Das wollen wir weder in der Wissenschaft noch im Sport noch beim Wein (die Kulinarik kann laut meiner Auffassung auch zur Kunst werden). Sich an Spitzenleistungen zu erfreuen, das ist ein wichtiges Element der professionellen Kunst. Dass deren Genuss Grundkenntnisse und einen Erfahrungshorizont verlangen, liegt in der Sache der Natur und je mehr davon aufgebaut wurde, je mehr können Meisterwerke erkannt und geschätzt werden. Ein Idealfall ist es, wenn es sowohl Kenner wie Liebhaber anspricht, wie man um 1780 sagte. Neudeutsch: Die Kunst ist empfänglich für Spezialisten wie für Laien.

Die Orchester – ich spreche insbesondere von Europa und meinem Land der Schweiz – haben die Turbulenzen des 20. Jahrhunderts erstaunlich gut überstanden. Weder die kriegerischen Selbstzerstörungen in der ersten Hälfte noch die sozialen Veränderungen und Emanzipationsbewegungen in der zweiten Hälfte bedeuteten deren Ende. Sich aber in einen selbstgefälligen Schlaf zu begeben, ist weder möglich noch zu empfehlen. Der Kampf ums Publikum ist schon lange im Gange. Sowohl die Überreste des klassischen Bildungsbürgertums wie auch die treuen Abonnenten sind in die Jahre gekommen. Ein junges Publikum für Sinfonien aus dem 19. Jahrhundert zu begeistern ist nicht einfach. In der Schule wird ihnen die Dringlichkeit dafür nicht mehr vermittelt. Auf dem Pausenhof werden nicht die Streams von Menuetten und Sonatenhauptsatzformen ausgetauscht. Abonnente zu buchen, ist eh nicht mehr im Trend, wir alle möchten spontan entscheiden, wo und wann wir hingehen. Der Kunstkonsum ist fluider geworden.


Die jüngsten Trends sind, dass einerseits auf die Klassiker gesetzt wird und das Repertoire von wenigen Werken das Rückgrat der Programme bildet. Staatliche Organisationen müssen sich ein Mindestmass an Erneuerung geben. Das Lieblingsmodell ist, einem:r Komponist:in eine Sonderplattform für ein Jahr zu geben. Dass das zu keiner Erneuerung führt, noch Komponist:innen die Möglichkeit erhalten, sich zu entwickeln, wie das alle Meister:innen auch brauchten, ist offensichtlich. In der jetzigen composer in residence Form wird mit minimalem Aufwand der Anstrich gegeben, sich auch um die Zukunft zu kümmern. Ausschliesslich werden kurze Werke oder Solokonzerte mit sich gut verkaufenden Solist:innen feil geboten. Offensichtlich: Es ist ein entlarvter Schein, man stelle sich vor, die anderen Künste würden ebenso rückwärts gewandt agieren! Bei der klassischen Musik und deren Förderung wird ein Auge zugedrückt. Kunst baut auf der Historie auf, Museen für die Pflege der Geschichte sind wichtig, gerade auch für die Pädagogik. (Der Begriff Museum ist an die bildende Kunst gekoppelt – die Kunstmuseen agieren neben ihren Sammlungen trotzdem aktueller als die Sinfonieorchester.) Aber Kunst findet wie alles in erster Linie heute statt und muss sich mit unserer Gegenwart auseinander setzen. Dass hier schon lange eine eklatante Schieflage in der Klassik herrscht, ist offensichtlich.

Der Bruch kam mit dem 1. Weltkrieg. Die Komponist:innen gingen Wege, die vom grossen Publikum nicht mehr verstanden wurden. Es kamen Jahrzehnte der Reibung, wo die Komponisten ihren (berechtigten) Anspruch erhoben, gespielt zu werden. Schönberg hat zeitlebens nicht den Glauben verloren, dass das Orchester weiter leben wird und seine Musik noch breite Anerkennung finden wird. Der Einschnitt war aber schon so gross, dass sich die Komponistenwelt in ihre engen Zirkel (Privatvereine, Gesellschaften neuer Musik etc.) zurückzog. Das hiess unweigerlich, das Sinfonieorchester als Klangkörper aufzugeben, denn das beschränkte Publikum erlaubt keine personenintensive Klangkörper. In der Folge haben Schönberg und alle seine Nachfolger viel für kleinere Besetzungen bearbeitet. Nach dem 2. Weltkrieg kam es zur endgültigen Kluft. Die durch den Weltkrieg aufgerüttelte Geistes- und Kunstwelt musste als erstes sich in Ablehnung alter Strukturen eine neue künstlerische Realität erschaffen, die ein Ebenbild des erlebten Elendes und der Zerrüttung der kulturellen Wurzeln darstellten. Die Generation um Stockhausen versuchte sich dann noch kämpferisch ihren Platz zu ergattern. Sie scheiterte kläglich und setzte vielen Tonkünstler:innen prägende Narben zu. Bereits diese Nachkriegsgeneration zog sich in der Folge zurück. Der Einfluss der Komponist:innen schwand immer mehr, bis sie heute am Nullpunkt angelangt ist. Es liegt der Kunst inne, dass weiter komponiert wird, wenn auch am äussersten Rand der Marginalisierung. Kunst entsteht aus der inneren Notwendigkeit von Menschen oftmals mit ausgeprägten Talenten. Der Drang ist trotz allen Widerständen nicht tot zu kriegen und die Musik bleibt eh eine der faszinierensten Kunstformen. Pech für Zeitgenossen, die ihr Talent in der Musikerschaffung haben.


Wenn der Kunsterschaffunswille auch nicht tot zu kriegen ist, spurlos ging das Ignoriert-werden noch an keiner:m Künstler:in vorbei, sofern sie oder er überhaupt diese tro ökonomischen Zwängen erschaffen kann. Dass die Komponist:innen ihrer Bedeutung beraubt wurden, ist ein komplexer Vorgang. Die Komposition hat sich nicht wie die meisten anderen Künste nach 1970 ästhetisch neuartig ausgerichtet. Zwar gibt es auch in anderen Kunstformen das Tradieren der vom modernen Impetus getragenen Avantgarde, aber nirgends war die Einnistung im ästhetischen Rahmen so ausgeprägt und quasi omnipräsent wie in der Komposition; eine Avantgarde, die Widerstand und die sperrige und asketische Form suchte, und folglich auch nicht auf Gegenliebe bei einem Publikum stossen konnte. Warum diese Ästhetik sich über weitere 50 Jahre nun so verfestigte, hat weniger mit dem:r Einzelkünstler:in zu tun, als mit den ästhetischen Machtmechanismen und den Förderkriterien. Die trocken gelegte Nachfragesituation hat den Verteilkampf so verschärft und auf wenige Machtzentren und -personen reduziert, dass uns die Musikgeschichte eine einmalige Situation beschert hat, die ebenso erstaunlich wie unhaltbar ist. Auf lange Dauer kann die Abstinenz der Aktualität nicht durchgehalten werden. Es ist schlicht ein Naturgesetz, dass eine Gattung oder Spezies nur Generationen überdauern können, wenn sie erneuert werden. Alleine die Innovation der Jugend kann eine lange Zukunft garantieren.

Begibt man sich auf einen eigenen Weg jenseits der Avantgarde, aber auch jenseits postromantischer Apologetik, ist der karge Pfad vorgezeichnet. Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass man sich, wenn man die postavantgardistische Haltung aufgibt als Komponist:in erst recht zwischen Skylla und Charybdis gerät. Von der Komponist:innengemeinschaft wird man abgelehnt – in Form nobler Ignorierung und Einordnung in die Ecke der Regression – von den «Klassikern» wird man ins Gros der unbekannten, unbedeutenden und ungeniessbaren Neutöner verwiesen. Die einzigen, die hier etwas Gegensteuer geben konnten, waren die Minimalisten, die in den USA für Furore sorgen konnten. Schwappen sie hierüber, wird ihr sehr beschränkter Ausdrucksgehalt schnell entlarvt. Zeigen kann es lediglich welche Sehnsucht nach einfachen rhythmischen Strukturen mit einem stereotypen Wohlklang besteht. Auch das wohlklänglerische Gelüfte asiatischer Provenienz (mit diesem Hintergrund wird der Wohlklang akzeptiert), die religiös motivierte Regression Pärt’scher Art noch den Entlehnungen aus Rock und Pop können mehr sein als Verlegenheitslösungen für die punktuelle Gewissensberuhigung.

Künstlerisch: Das Sinfonieorchester ist eine Maxime der absoluten Musik. Die Kammermusik wird zwar von den Interpreten über alles geliebt und bietet die Spontaneität und die Identifikation mit Individuen. Das Publikum zieht es aber nicht in die Kammern der Intimität. Der repräsentative Saal, der kirchenähnlich die Erhabenheit einflösst, ist die Präferenz des Kunstpublikums. Sie bietet eben auch die summarische Fülle durch verschiedenste Instrumente und eine Farbpallette, die durch schier unendliche Kombinationsvarianten einen unermesslich klingenden Kreativraum bietet. Gerade die Orchesterkultur bis Ligetis fazinierendem Orchestervibrieren zeigt eine Fülle, die sich wohl nie erschöpft und Raum für persönliche Positionierungen gibt. Nicht nur im Klanglichen bleibt es das non-plus-ultra. Auch die Möglichkeit der rhythmischen Prägnanz und Variabilität auch dank dem Dirigenten übersteigt bei weitem die spontanere Kammermusik, weil polyrhythmische Konstellation realisiert werden können, die mit der optischen Zeichengebung koordiniert werden können, aber nicht alleine mit dem Gehör, weil das Klangresultat nicht genügend Orientierung verleiht.


Es gibt keinen Grund, warum heute nicht Sinfonien komponiert werden können, die ihr Publikum finden. Mit der postavantgardistischen Ästhetik im beherrschenden Dissonanzraum mit Absenz von einem Metrum, ist das allerdings nicht möglich. Konsequenterweise müsste, sofern daran festgehalten wird, auch auf das Orchester verzichtet werden. Ein Orchesterklang macht nur Sinn, wenn er mit Homogenität und gesamtheitlichen Organisationsformen sowohl im Harmonischen wie im Rhytmischen arbeitet. Achtzig Musiker:innen individuell sich äussern lassen oder überladenen heterogene Strukturen zu erschaffen: Damit kann das erforderliche Publikum nie erreicht werden. Natürlich ist es legitim das künstlerisch zu wollen, aber gute Kunst denkt auch an ihr Rezeptionspotential. Das Publikum kann leichtens mit der Faszination der meisterhaften Instrumentenbeherrschung und Farbenpracht aller Klangzusammenhänge zusammen mit allen vielfältigen rhythmischen Konstellationen, den Anschluss zum aufgefächerte Publikum – insbesondere auch ein junges – finden.

In der entscheidenden Position befinden sich die Dirigent:innen. Sie sind heute die bestimmenden Figuren in der Klassik und haben den Komponist:innen schon lange den Rang an Stellung und Einfluss abgelaufen. Lange Zeit waren die bedeutenden Komponisten auch noch Dirigenten, resp. die bedeutenden Dirigenten haben auch komponiert. Das ist mittlerweile einer Epoche gewichen, wo die Dirigent:innen sich mit dem klassisch-romantischen Repertoire zum Starentum hocharbeiten und viel Zeit in Flugzeugen und Hotels verbringen, um ihre weltumspannenden Tätigkeiten zu bewältigen. Eine beachtliche Marathon-Leistung, die mit Kunst nichts zu tun hat. Die Konsequenz: Die Beschäftigung mit einem Repertoire der Zukunft bleibt auf der Strecke. Sich in der Komposition von heute auszukennen und auch Entwicklungen von Komponisten mitzubetreuen braucht Engagement und Zeit. Natürlich könnten auch Intendanten und die Geldsprechung verantwortenden Politiker:innen reagieren. Sie haben aber kaum den Mut, Akzente zu setzen. Die Komponist:innen und innovativen Ideen verharren vor geschlossenen Türen und haben keinerlei Ansetzungspunkt.


Der Roman lebt, der Film boomt, der Tanz macht gerade eine der wichtigsten Entwicklungsperioden ihrer noch jungen Geschichte durch, der Kunstmarkt setzt viel Geld um – auch die Sinfonik wird irgendwann aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt: Sanft oder unsanft. Hoffentlich rechtzeitig, wenn es die vielen wunderbaren Orchester in nicht da gewesener Spitzenqualität noch gibt. Es dünkt mich, dass nicht mehr viel Zeit ist, um dem titanesken Schlingern noch Gegensteuer zu geben. Sind die Orchester mal weg, dann sind sie möglicherweise für immer, zu ausgestorbenen Fossilen geworden. Im Interesse unserer freien Kunst liebenden Gesellschaften kann das nicht sein.


Die Quintessenz: Das Orchester hätte eine Zukunft oder kann eine haben. Das geht aber nur durch zügig eingeleitete Entwicklungsschritte. Das Repertoire muss wieder von der Gegenwart geprägt werden. Es braucht das intensive Zusammenwirken von erschaffenden Komponist:innen, neugierigen Dirigent:innen und engagierten Intendant:innen, die einem Anspruch nicht scheuenden Publikum ein intensives Kunsterlebnis bieten wollen.

Die Crisis kann immer ein Wendepunkt zum Besseren sein.


Minusio 23. Oktober 2023

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